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Das Wesen der Angst

Das Wesen der AngstAngst lähmt. Angst nimmt alle Farben des Lebens weg, und verdrängt alle anderen Gefühle. Ein Zuviel an Angst kann verhindern, dass wirksame Mechanismen entwickelt werden können, um ein Problem zu lösen. Der Mensch wird zum „Kaninchen vor der Schlange“.

Allen Angst auslösenden Situationen wird aus dem Weg gegangen, dadurch wird die Angst immer größer, ein Teufelskreis entsteht.

Wege aus der Angst

Wege aus der AngstEs gibt inzwischen sehr gut wirksame Methoden, die bei der, immer häufiger werdenden, Angsterkrankung gute Erfolge zeigen und dem Patienten wieder Lebensfreude ermöglichen. Denn wo Angst ist, kann keine Freude sein.

Verschiedene Psychotherapietechniken werden erklärt und angewandt, gut wirksame Medikamente können zum Einsatz kommen. Es lohnt sich, die oft vorhandene Scham über die vermeintliche „Schwäche“, die in Wirklichkeit eine weit verbreitete Erkrankung ist, zu überwinden, und fachärztliche Hilfe aufzusuchen.

Was ist eine Psychose?

Eine Psychose ist eine seelische Erkrankung, die den Menschen in seinem Kern betrifft. Das eigene Denken, Fühlen und der eigene Wille ist bei einer Psychose beeinträchtigt.

Was ist eine Psychose?Meist bricht eine Psychose im jungen Erwachsenenalter aus, so dass die Folgen für Persönlichkeitsentwicklung, Ausbildung und Familiengründung fatal sein können.

Oft erleben die Betroffenen sich selber nicht als krank, sondern sehen die Probleme in ihrem Umfeld. Typischerweise geht mit einer Psychose ein zeitweiliger Realitätsverlust einher. Die Patienten fühlen sich beobachtet, verfolgt und bedroht. Außerdem sind Konzentration, Denkvermögen, Schlaf, Urteilskraft und Antrieb schwer verändert. Die Patienten sind Argumenten gegenüber meist nicht mehr zugänglich.

Oft tritt auch Stimmenhören bei Psychosekranken auf, was große Angst verursacht und einsam macht, da die Umwelt verständnislos und betroffen reagiert. Da bei einer Psychose erhebliche Suizidgefahr besteht, außerdem dauerhafte Schäden für die Persönlichkeit des Betroffenen befürchtet werden müssen, ist der möglichst frühzeitige Beginn einer fachärztlichen Behandlung sehr wichtig.

Wodurch entsteht eine Psychose?

Eine Psychose ist multifaktoriell bedingt, eine erbliche Veranlagung zu dieser Hirnstoffwechselstörung, angeborene, verminderte Stresstoleranz sowie auslösende Lebensereignisse spielen dabei zusammen.
Das bedeutet: Niemand hat Schuld am Ausbruch einer Psychose!

Wie wird eine Psychose behandelt?

Inzwischen kann eine Psychose in vielen Fällen gut behandelt, und dem Patienten ein weit gehend normales Leben ermöglicht werden.

Die Behandlung einer Psychose erfordert zunächst den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung. Der Patient soll in seiner Psychiaterin / seinem Psychiater eine-n kompetente-n Ansprechpartner-in und Begleiter-in finden, der / dem er seine Sorgen anvertraut.

Wie wird eine Psychose behandelt?Das richtige Medikament ist bei einer Psychose unerlässlich. Das Ziel ist, eine gut verträgliche Medikation zu finden, die die Rückkehr in den Alltag ermöglicht. Selbstverständlich gehören behutsame psychotherapeutische Gespräche dazu, die das Selbstvertrauen des Patienten wiederherstellen, ihm das Wesen der Erkrankung erklären und Wege daraus aufzeigen.

Eine Vielzahl von zusätzlichen Therapien können bei einer Psychose eingesetzt werden:

Ergotherapie, Kunst und Musiktherapie, Arbeitstherapie, Wiedereingliederung am Arbeitsplatz, Gespräche mit Familie und Angehörigen und selbstverständlich längerfristige ärztliche Begleitung, um Rückfälle zu verhüten.

Die Kombination von allen genannten Maßnahmen ermöglicht dem Betroffenen und ihren Familien oft ein gutes und normales Leben.